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03.05.2019

Grundsteinlegung am 29. April 2019


Grundsteinlegung für Terminal 3 am Frankfurter Flughafen Fraport hat im Süden des Frankfurter Flughafens den Grundstein für das Terminal 3 gelegt.

Knapp 700 Gäste nahmen an der feierlichen Zeremonie teil, die den Start des Hochbaus symbolisiert. Als Erinnerung an diesen Meilenstein wurde eine Zeitkapsel befüllt und eingemauert. Auf der Baustelle werden in täglich bis zu 5.000 Bauarbeiter arbeiten.

Segensgebete sprachen: Avichai Apel (Rabbiner der jüd.Gemeinde Frankfurt), Said Bakar (Zentralrat der Muslime), Pfarrerin Bettina Klünemann (ev. Flughafenseelsorge), Pater Heinz Goldkuhle SAC (kath. Flughafenseelsorge).

Gebete zur „Grundsteinlegung Terminal 3“ am Montag, 29. April 2019 Eröffnung (Pater Goldkuhle): Vertreter der drei abrahamischen - monotheistischen Religionen sind heute hier zusammengekommen, um anlässlich der Grundsteinlegung von Terminal 3 um den Segen des Einen und ihnen gemeinsamen Gottes zu bitten.

1) Vertreter moslemische Gemeinde (Herr Said Barkan): Das Gebäude, dessen Grundstein wir heute legen, wird von vielen Fachleuten, Arbeitern verschiedener Firmen und vielen Helferinnen und Helfern mit ihren technischen und handwerklichen Begabungen errichtet. Sie wissen sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet und werden dieses Gebäude der Nutzung von Passagieren und Besuchern zuführen. Für sie alle bitten wir um Gottes Segen bei den oft schwierigen und manchmal auch gefährlichen Arbeiten! „Salam!“

2) Vertreter der jüdischen Gemeinde (Rabbiner Avichai Apel): Das Gebäude, dessen Grundstein wir heute legen, soll den in den letzten Jahren gestiegenen Anforderungen des Frankfurter Flughafens gerecht werden. Technischer und wirtschaftlicher Fortschritt kann mit dem Terminal 3 vielen Menschen zugute kommen. Aber was einerseits nützt, kann andererseits auch Nachteile und Belastungen mit sich bringen. Wir bitten um Gottes Segen für die Bemühungen aller Beteiligten, dass durch offene und sachliche Dialoge die Interessen beider Seiten größtmögliche Berücksichtigung finden können! „Schalom!“

3) Vertreterin der evangelischen Seelsorge (Pfarrerin Klünemann): Das Gebäude, dessen Grundstein wir heute legen, wird Arbeitsplatz sein für viele Menschen, In den künftigen Passagieren werden sich die Wege vieler Menschen unterschiedlicher Herkünfte, Kulturen und Religionen kreuzen. Wir bitten um Gottes Segen für alle, die hier arbeiten und einander begegnen werden, dass sie sich in ihrer Verschiedenheit achten und sich den Respekt entgegenbringen, der für ein erfolgreiches und gedeihliches Miteinander erforderlich ist – in Frieden!

4) Vertreter der katholischen Seelsorge (Pater Goldkuhle): Im Terminal 3, dessen Grundstein wir heute legen, können sich die Größe des Menschen und seine Möglichkeiten als auch seine Begrenztheiten zeigen. Lass uns nicht vergessen, guter Gott, dass wir allein dir unsere Begabungen zur Gestaltung des Lebens und der Welt verdanken. Diese Erde ist dein Geschenk an uns, das du uns zu bewahren anvertraut hast. Begleite uns in all unserem Tun mit dem Segen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes! + Amen!

Diese Gebete wurden mit in die Zeitkapsel hineingelegt!