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Seit Mai 2006 arbeiten zwei Mitarbeiterinnen als Abschiebungsbeobachterinnen am Frankfurter Flughafen. Sie sind bei Abschiebungen zugegen und übernehmen Vermittlungsfunktion zu allen am Abschiebungsprozess Beteiligten.
Festgestellte Problematiken werden im Forum aufgegriffen, das sich aus Vertretern der Bundespolizei sowie der Kirchen und von NGOs zusammensetzt.

Es ist Aufgabe der Abschiebungsbeobachtung, Verstöße gegen die Verhältnismäßigkeit von eingesetzten Mitteln und Verletzungen humanitärer Ansprüche dem „Forum Abschiebungsbeobachtung am Flughafen Frankfurt“ (FAFF) zu berichten.

In dem Forum bemühen sich seine Mitglieder, Vertreter/innen der Kirchen, der Bundespolizei sowie von Flüchtlings- und Menschenrechtsinitiativen, um sachgemäße Verbesserungen.
Die Abschiebungsbeobachterinnen haben aufgrund der Vereinbarungen mit der Bundespolizei ungehinderten Zugang zu den Räumlichkeiten, in denen sich Abzuschiebende befinden. Sie haben zwar kein Recht, aktiv in die Abschiebungsmaßnahmen einzugreifen, wohl aber über die Leitung der zuständigen Inspektion zu intervenieren.

Abschiebungsbeobachtung Flughafen Frankfurt
Geb. 201, HBK 153, 60549 Frankfurt

Kontakt:  
Telefon: 069-690-66908
Telefax: 069-690-50621
Mobil: 0173-3061644
E-Mail: monitoring(at)kirche-am-flughafen.org