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04.01.2022

Seit 1. Dezember 2021 ist Pater Fröhling neuer Leiter der katholischer Flughafenseelsorge


Mein Name ist Pater Edward Fröhling. Ich bin katholischer Priester und gehöre der Gemeinschaft der Pallottiner an. Vinzenz Pallotti, der Gründer unserer Gemeinschaft, war begeistert von der Idee, sich als Mensch und Priester „unter die Menschen zu mischen“, jeden und jede dazu zu ermutigen, die eigenen von Gott geschenkten Gaben und Fähigkeiten zu entdecken, zu entfalten und sie einzubringen in ein großes Miteinander. „Gemeinsam mit Gott zusammenzuarbeiten“, um dem Wohl der Menschen zu dienen und an der Gestaltung einer menschenfreundlichen Welt zu arbeiten – das war sein Lebensmotto.

Ich selbst bin inzwischen 46 Jahre alt. Nach einigen Jahren in der kirchlichen Jugendarbeit, als Schul- und Internatsseelsorger, als Professor an der Theologischen Fakultät in Vallendar und einer Zeit am „Haus der Stille“ bei Graz in Österreich bin ich zum 01. Dezember „glücklich gelandet“ hier in Frankfurt.

Ich freue mich sehr darüber – das war schon lange mein Wunsch –, mich wieder „unter die Menschen zu mischen“! Ich tue das im Bewusstsein, dass die Kirche hier am Ort erst einmal einfach „zu Gast ist“: als Teil in einer vielgestaltigen, bunten Lebens- und Arbeitswelt. Für die „Gastfreundschaft“ und die freundliche Aufnahme durch die Mitarbeiter*innen, denen ich bisher begegnen durfte, bin ich sehr dankbar.

Die Flughafenseelsorge ist natürlich nicht automatisch DER Ort, an dem „Wunder passieren“ oder das Zentrum der Weltveränderung. Aber ich möchte Sie einladen, miteinander unser Vertrauen zu stärken, dass bei aller Unruhe, Gebrochenheit und Unsicherheit, die uns heute umtreibt, (auch) der Flughafen ein Ort ist, an dem wir durch unser eigenes Dasein und Wirken unserer Welt – im Kleinen wie im Großen – ein menschenfreundliches Gesicht geben können.

Natürlich sind Sie immer herzlich eingeladen zur Mitfeier der Gottesdienste in der Kapelle im Terminal 1, zu einem persönlichen Kennenlernen, zum Gespräch bei Tee, Wasser oder Kaffee … oder einfach zu einer Zeit des Durchatmens und Auftankens in der Stille. Und auch wenn Sie einen persönlichen Segen wünschen, kommen Sie vorbei, sprechen Sie uns unterwegs an

Am meisten freue ich mich darauf, Ihre Gesichter kennenzulernen­ – bei uns „rund um die Kapelle“ oder an anderen Orten am Flughafen! Ich selbst werde mich bemühen, ab und zu bei Ihnen und zwischen Ihnen „aufzutauchen“.